Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 12. Oktober 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
QuantumSolution - Klaus Schlender
Freiberuflicher Informatiker / Einzelunternehmen
Graudenzer Weg 10
32339 Espelkamp
Deutschland
Telefon: +49 5743 5432529
E-Mail: info@quantumsolution.eu
Diese Bedingungen gelten für individuell vereinbarte Leistungen in Webentwicklung, Softwareentwicklung, KI und Automatisierung, Hosting und DevOps sowie Beratung, IT-Schulungen und Seminaren. Sie werden nur Vertragsbestandteil, wenn sie vor Vertragsschluss zugänglich gemacht und wirksam einbezogen werden. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang. Zwingende gesetzliche Rechte von Verbrauchern bleiben unberührt.
2. Angebot und Vertragsschluss
Die Website beschreibt Leistungsbereiche und ist kein automatisches Buchungssystem. Eine Anfrage ist noch keine Bestellung. Leistungsumfang, Vergütung, Termine und Verantwortlichkeiten ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot und der Vereinbarung. Der Vertrag kommt durch Annahme eines verbindlichen Angebots oder eine entsprechende Auftragsbestätigung zustande.
3. Leistungsumfang und Zusammenarbeit
Zu Beginn werden Ziele, Anforderungen, technische Voraussetzungen und gegebenenfalls überprüfbare Abnahmekriterien abgestimmt. Der Kunde stellt die vereinbarten Informationen, Zugänge, Inhalte und notwendigen Freigaben rechtzeitig bereit und muss zur Nutzung überlassener Materialien berechtigt sein.
Erweiterungen oder Änderungen werden mit ihren Auswirkungen auf Aufwand, Vergütung und Termine vor der Umsetzung vereinbart. Zusätzliche Leistungen werden nicht allein aufgrund einer einseitigen Änderung dieser Bedingungen berechnet.
4. Preise und Zahlung
Maßgeblich sind die vereinbarten Preise und Zahlungsbedingungen. Angebote an Verbraucher weisen den zu zahlenden Gesamtpreis einschließlich anfallender Steuern und obligatorischer Kosten aus. Bei Unternehmerangeboten wird ausdrücklich angegeben, ob es sich um Nettopreise handelt. Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den tatsächlich anwendbaren Vorschriften; ein pauschales Reverse-Charge-Verfahren wird nicht zugesagt.
Bei zeitabhängiger Vergütung werden Aufwand und vereinbarter Abrechnungstakt nachvollziehbar dokumentiert. Zahlungsfristen, Abschläge, laufende Entgelte und Fremdkosten müssen aus dem Angebot hervorgehen. Gesetzliche Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte bleiben unberührt.
Neben individuell vereinbarten Pauschalangeboten können begrenzte Stundenkontingente zu rabattierten Preisen vereinbart werden: 10 Stunden für kleinere Projekte und 100 Stunden für größere Projekte. Der konkrete Preis, die Rabattierung, der Leistungsumfang und die Bedingungen des Kontingents ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Eine Rabattierung gilt nur für das ausdrücklich vereinbarte Kontingent, nicht automatisch für darüber hinausgehende Leistungen.
Sofern eine zeitabhängige Vergütung mit diesem Abrechnungstakt vereinbart wurde, werden die Arbeitszeiten in Rechnungsdokumenten in 15-Minuten-Intervalle eingeteilt. Zugunsten des Auftragnehmers wird jedes durch die jeweilige Arbeitszeit berührte 15-Minuten-Intervall vollständig berücksichtigt. Maßgeblich sind die Intervalle :00 bis :15, :15 bis :30, :30 bis :45 und :45 bis :00. Beispielsweise werden 13 Minuten Arbeitszeit von 14:02 Uhr bis 14:15 Uhr mit 15 Minuten Arbeitszeit abgerechnet. Diese Intervallabrechnung gilt nicht zusätzlich zu einer für dieselbe Leistung vereinbarten Pauschalvergütung.
5. Termine, Abnahme und Mängel
Verbindliche Termine werden ausdrücklich vereinbart. Abhängigkeiten von Mitwirkung, Drittanbietern oder Änderungen werden frühzeitig mitgeteilt. Eine Verschiebung wird nicht allein durch diese Bedingungen pauschal erlaubt.
Soweit ein Werk geschuldet ist, richtet sich die Abnahme nach der Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften. Bei Beratung und Schulung werden die vereinbarten Dienstleistungen erbracht; ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg oder Prüfungserfolg wird nicht garantiert. Gesetzliche Mängelrechte werden durch diese Bedingungen nicht verkürzt.
6. Software, Inhalte und Nutzungsrechte
Umfang, Zeitpunkt und Art der Nutzungsrechte, Quellcodeübergabe und Dokumentation werden im Angebot vereinbart. Rechte an bereits vorhandenen Komponenten und Materialien bleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern. Open-Source- und Drittanbieterkomponenten unterliegen ihren jeweiligen Lizenzbedingungen. Der Auftraggeber erhält keine Rechte, die der Anbieter selbst nicht einräumen darf.
7. Hosting, Domains und Sicherheit
Hosting, Domainverwaltung, Wartung, Sicherungen, Wiederherstellung und Reaktionszeiten sind nur enthalten, soweit ausdrücklich vereinbart. Ressourcen, Laufzeit, Kündigungsfristen und Zuständigkeiten ergeben sich aus dem jeweiligen Leistungsblatt; automatische Verlängerungen oder zusätzliche Entgelte werden nicht pauschal vorausgesetzt.
Eine erfolgreiche Domainzuteilung oder ununterbrochene Verfügbarkeit wird nicht ohne entsprechende Vereinbarung zugesagt. Inhalte und Nutzung müssen rechtmäßig sein und dürfen Systeme nicht gefährden. Notwendige Schutzmaßnahmen werden verhältnismäßig ergriffen und, soweit möglich, erläutert. Domainübertragung und Datenübergabe zum Vertragsende werden abgestimmt.
Vor Eingriffen in produktive Systeme werden Sicherung und Wiederherstellbarkeit sowie die Verantwortung dafür geklärt. Datensicherungspflichten des Kunden begründen keinen pauschalen Haftungsausschluss des Anbieters.
8. IT-Schulungen und Seminare
Inhalte, Lernziele, Teilnahmevoraussetzungen, Format, Termin, Dauer und Preis werden vor der Buchung beschrieben. Live-Online-Schulungen erfordern die jeweils mitgeteilten technischen Voraussetzungen. Aufzeichnungen erfolgen nicht automatisch und werden gesondert vereinbart.
Umbuchung, Absage und gegebenenfalls Mindestteilnehmerzahlen werden nur nach ausdrücklich vereinbarten Bedingungen behandelt. Es werden hier keine pauschalen Stornogebühren oder automatischen Ersatztermine festgelegt. Gesetzliche Ansprüche und ein bestehendes Widerrufsrecht bleiben erhalten.
9. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern kann bei Fernabsatzverträgen oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Für die vorgesehenen Live-IT-Schulungen und Seminare ist die gesonderte Widerrufsbelehrung mit Musterformular zu beachten und vor Vertragsschluss auf einem dauerhaften Datenträger bereitzustellen. Ein Beginn innerhalb der Widerrufsfrist erfordert die gesetzlich vorgesehenen Erklärungen; die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt diese nicht.
10. Vertraulichkeit und Datenschutz
Vertrauliche Projektinformationen werden nur im für die vereinbarte Leistung erforderlichen Umfang verwendet. Soweit personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet werden, ist vor Beginn ein passender Auftragsverarbeitungsvertrag und eine Abstimmung der technischen und organisatorischen Maßnahmen erforderlich. Die Datenschutzerklärung erläutert die Websiteverarbeitung und ersetzt keinen solchen Vertrag.
11. Haftung und Vertragsbeendigung
Es gelten die gesetzlichen Haftungsregelungen. Insbesondere werden Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit sowie zwingende gesetzliche Haftung nicht ausgeschlossen. Ein pauschaler Ausschluss für Datenverlust oder Schutzrechtsverletzungen wird nicht vereinbart.
Laufzeit und ordentliche Kündigung richten sich nach dem Vertrag und den gesetzlichen Vorschriften. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Für Verbraucher werden keine strengeren Formanforderungen als gesetzlich zulässig vorgesehen.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts anwendbar, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Eine ausschließliche Gerichtsstandsvereinbarung gegenüber Verbrauchern wird nicht getroffen. Individuelle Vereinbarungen bleiben auch dann vorrangig, wenn sie nicht schriftlich getroffen wurden. Bei unwirksamen Klauseln gelten die gesetzlichen Regelungen.